Das Brenner Energie Balkonkraftwerk - Power der Sonne mit der Balkonsolaranlage nutzen!

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Balkonkraftwerk-Messe

Was ist ein Balkonkraftwerk?

Ein Balkonkraftwerk auch Guerilla-PV und Balkonsolaranlage genannt ist ein meist aus 2 Photovoltaik-Modul bestehende, steckerfertige Solaranlage, die vorzugsweise an einen Balkongeländer (z.B. von einer Mietwohnung) montiert wird und mittels Modulwechselrichter den erzeugten Strom mit max 600W in das Hausnetz einspeist.

Was kostet ein Balkonkraftwerk?

Wir von der Firma Brenner Energie verkaufen fertige Balkonkraftwerk-Systeme mit wahlweise einem oder zwei Photovoltaikmodulen zu den Preisen von 499€ bzw. 699€ inkl MwSt.

Wie kann ich das Balkonkraftwerk beziehen?

Starten Sie unsere -> Online-Beratung <- und wählen Sie den Punkt Neuinstallation -> Balkonkraftwerk. Jetzt Angebot anfordern!

Handelt es sich bei einem steckbarem Balkonkraftwerk um eine EEG - Anlage?

Steckbare Balkonkraftwerke die in das öffentliche Netz einspeisen, können grundsätzlich in den Anwendungsbereich des EEG fallen. Solange aber keine EEG-Vergütung in Anspruch genommen werden soll, stellt das EEG auch keine allgemeinen Anforderungen an den Betrieb von Erzeugungsanlagen auf, die ordnungsrechtlich sanktioniert oder behördlich durchgesetzt werden könnten. Die (Nicht-)Einhaltung technischer Vorgaben aus dem EEG wird auch ausschließlich vergütungsrechtlich sanktioniert.

Muss ich für den Betrieb einer steckbaren Balkonsolaranlage ein Gewerbe anmelden?

Nein, das ist nur nötig wenn EEG-Einspeisevergütung in Anspruch genommen werden soll. (Selbst wenn die EEG-Einspeisevergütung in Anspruch genommen wird, muss in vielen Fällen kein Gewerbe angemeldet werden, z.B. wenn die Höhe der EEG-Einspeisevergütung nicht über den Stromgestehungskosten des PV- Systems liegt.)

Muss der Anschluß eines steckbaren Balkonkraftwerkes durch einen eingetragenen Elektroinstallateur erfolgen?

Nein! einer der größten Vorteile einer Guerilla-PV Anlage ist es, das diese nicht durch einen Elektroinstallateur montiert und angeschlossen werden muss. Das aufstellen und das anschließen kann von jedermann erledigt werden. Es gibt nur eine einzige Auflage: Das Balkonkraftwerk muss zwingend ausziehsicher installiert werden! Das bedeutet das der Ausgang des Wechselrichters fest und ausziehsicher am Hausnetz angebunden werden muss. Dies kann entweder über eine direkte Verbindung der eine sogenannte "Wieland-Steckdose" erfolgen.

Müssen steckbare Balkonkraftwerke bei dem eigenen Netzbetreiber angemeldet werden?

Falls die steckbare Balkonsolaranlage eine Eigenanlage nach NAV darstellt, muss der Anschlussnehmer oder -nutzer dem Netzbetreiber vor der Errichtung eine Mitteilung machen.

Grundsätzlich ist eine rückwärtslaufen der alten (schwarzen) Drehstromzähler gesetzlich verboten. wer einen solchen Zähler besitzt muss diesen (i.d.R. kostenfrei) durch den Netzbetreiber gegen einen neuen digitalen Stromzähler Austauschen lassen.

Mein Netzbetreiber fordert die Anmeldung nach VDE AR-4105 von einem eingetragenen Elektrofachbetrieb. Was soll ich tun?

Es gibt kein Gesetz die diese Forderung stützt. Unsere Empfehlung: Füllen Sie das geforderte Formular – soweit anwendbar – selbst aus, Sie haben damit die gesetzlichen Vorgaben umgesetzt.

Hintergrund:

Der Gesetzgeber fordert in § 19 Abs. 3 (NAV) eine Anmeldung ohne Vorgaben zu machen. Die Anmeldung nach VDE AR-N-4105 ist ein unverbindlicher Vorschlag der Netzbetreiber um die gesetzlichen Vorgaben umzusetzen. Alternativ können Sie die Anmeldung aber auch nach dem österreichischen Vorbild/Beispiel von Westnetz durchführen, in dem Sie folgende Angaben übermitteln:

  • Kontaktdaten des Anlagenbetreibers

  • Standort der Stromerzeugungseinrichtung

  • Tech. Daten zur Stromerzeugungseinrichtung (Leistung in Watt, Hersteller des Wechselrichters)

Kann der Netzbetreiber den Betrieb eines Balkonkraftwerkes verbieten?

Nein. Das ginge nur wenn der Netzbetreiber eine schädliche Netzrückwirkung nachweisen kann. Wenn der Wechselrichter die Normen (VDE AR-N 4100 und die VDE-AR-N 4105) für fest installierte Photovoltaikanlagen einhält, ist dies aber ausgeschlossen. Grundsätzlich endet die Zugriffsmöglichkeit des Netzbetreibers hinter dem Zähler, soweit keine Änderungen der technischen (elektrischen) Gebäudeausrüstung selbst vorgenommen werden. Damit liegt die Frage ob das Solar-Gerät fest, mit Schuko- oder nach DIN VDE 0628-2 (mit Wieland RST20i3-Stecker) angeschlossen wird außerhalb der Zuständigkeit des Netzbetreibers. (Dies wurde bereits 2016 von der Bundesnetzagentur bestätigt)

Muss der Vermieter oder die Wohneigentümergemeinschaft zustimmen, wenn ich ein Balkonkraftwerk anbringen möchte?

Wenn im Mietvertrag oder in den Vereinbarungen (Teilungserklärung oder Gemeinschaftsordnung) der Wohnungseigentümergemeinschaft das Anbringen eines Balkonkraftwerkes am Balkongeländer nicht explizit verboten ist, besteht dafür formal keine Notwendigkeit. Allerdings hängt das auch vom Montageort ab. Auf gemieteten Flächen wie Balkon, Terrasse, Garten etc. bedarf es keiner Zustimmung. An oder auf Gemeinschaftsflächen wie Fassaden, Brüstungen oder auf Dächern empfehlen wir die Rücksprache mit dem Vermieter oder der Eigentümergemeinschaft. Im Konfliktfall sollte man herausfinden, ob dieser aufgrund des “Eigentümerprivilegs” oder wegen technischer Bedenken entsteht.

Wie entscheiden meine Hausgeräte ob sie Strom aus dem Netz oder aus dem Balkonkraftwerk beziehen?

Es wird immer zuerst der Strom aus der Solaranlage genommen und erst dann wird der Strom aus den Netz genommen. Vereinfacht ausgedrückt: Der Strom wird aus dem Netz ins Haus "gedrückt" Ist schon Strom aus der Solaranlage vorhanden, kann das Netz einfach weniger „reindrücken“.

Was passiert an meinem Stromzähler, wenn das Solargerät mehr Strom produziert als meine Hausgeräte zeitgleich benötigen?

Je nach Zählertyp gibt es 3 Möglichkeiten:

  1. Zähler ohne Rücklaufsperre: der Zähler läuft rückwärts sofern die Überschussleistung die Anlaufschwelle des Zählers überschreitet. (min. 80% der sogenannten Ferraris-Zähler haben keine Rücklaufsperre.)

  2. Zähler mit Rücklaufsperre: der Zähler bleibt stehen (Moderne Zähler mit Rücklaufsperre haben

    dieses Symbol Rücklaufsperre)

  3. Zwei Richtungszähler: der Zähler zählt Strombezug und Netzeinspeisung auf separaten Konten

Hinweis:

Smartmeter gehören zu Typ 2 oder 3. Zähler ohne Rücklaufsperre sind in Verbindung mit Solaranlagen NICHT ZULÄSSIG und müssen ausgetauscht werden!