Stellen Sie auch als Mieter Ihren eigenen Strom her

Mini-Photovoltaik-Anlagen für Balkon oder Garage

Sie möchten für den Klimaschutz aktiv werden, haben aber als Mieter keine größere Dachfläche zur Verfügung, um eine große PV-Anlage zu installieren? Dann nutzen Sie doch Ihre sonnige (Dach)-Terrasse, ihren Süd-Balkon oder eine freie Fläche auf dem Garagendach oder im Garten für eine Mini-PV-Anlage! Produzieren Sie mit einem kleinen Plug-In-Solarkraftwerk Ihren eigenen Solarstrom und setzen Sie damit ein Zeichen für Klimaschutz und Energiewende! Mit unseren kleinen Photovoltaik-Anlagen können Sie auf kleinsten Flächen Solarstrom ernten. Und falls Sie umziehen, ziehen Sie einfach den Stecker und nehmen Ihre PV-Anlage in die neue Wohnung mit! So einfach ist das!

„Balkonkraftwerke“ können eine sinnvolle Ergänzung sein

Eine Mini-PV-Anlage ist ein kleines „Balkonkraftwerk“ und besteht aus einem oder zwei Photovoltaikmodulen, die am Balkon, an der Hausfassade, auf der Terrasse, im Garten oder auf Garage oder Carport angebracht und von dort aus direkt an eine spezielle Einspeisesteckdose des eigenen Haus- oder Wohnungsstromkreises angeschlossen werden. Diese kleine PV-Anlage funktioniert genauso wie eine „große“ Photovoltaikanlage auf dem Hausdach: Sie wandelt das einfallende Sonnenlicht in elektrischen Strom und speist ihn in Ihren Haushalt ein. Jedes Gerät in Ihrem Haushalt – ob Spülmaschine, Backofen oder Kühlschrank - nutzt dann zuerst Ihren „eigenen Strom“, bevor Strom aus dem öffentlichen Netz entnommen wird. Mit zwei Modulen - insgesamt 600 Wp - können Sie auf diese Weise pro Jahr bis zu 540 kWh selbst erzeugen.

Wir sind Ihr Ansprechpartner für Mini-PV-Anlagen

Wir von Brenner Energie sind Ihr zuverlässiger Partner in Sachen Photovoltaik. 

Sprechen Sie uns an, wenn Sie sich für eine steckerfertige Mini-Photovoltaikanlage für Balkon, Garten oder Garage interessieren! 

Ihre Vorteile einer Mini-PV-Anlage:
  • Sie reduzieren Ihre Stromkosten, indem Sie einen großen Teil Ihrer benötigten Energie selbst herstellen
  • Die Anschaffungskosten sind verhältnismäßig gering
  • Sie können als Mieter Ihre Anlage bei Umzug mitnehmen
  • Die Anlage ist schnell und einfach montiert an Fassade, Balkon, Dach oder Garten und benötigt nur wenig Platz
  • Sie leisten Ihren persönlichen Beitrag für den Klimaschutz 
Wir bieten Ihnen die folgenden steckerfertigen Varianten an:
  • Plug-In Sonnenkraftwerk 300 wp mit einer Ladekapazität von 300 kw 
  • Plug-In Sonnenkraftwerk 600 wp mit einer Ladekapazität von 600 kw 
Was Sie sonst noch über Mini-Photovoltaik-Anlagen wissen müssen:
Welches Equipment benötige ich für ein solches kleines „Balkonkraftwerk“?
  • Sie müssen berücksichtigen, dass für eine normgerechte Installation eine spezielle Einspeisesteckdose notwendig ist. Die haushaltsüblichen Schutzkontaktsteckdosen sind nicht für den Einsatz von Erzeugungsanlagen mit Steckern zugelassen. Zudem muss geprüft werden, ob die Leitung für die Einspeisung ausreichend dimensioniert ist. Eventuell muss die vorhandene Sicherung gegen eine kleinere Sicherung getauscht werden, um den Stromkreis vor Überlastung und Brand zu schützen. Der Austausch der Haushaltssteckdose (Schutzkontaktsteckdose) gegen eine spezielle Einspeisesteckdose, aber auch eine feste Installation muss durch ein Fachunternehmen wie Brenner Energie ausgeführt werden.

  • Zudem wird weiteres „Equipment“ benötigt: Für den rechtssicheren Betrieb einer Mini-PV-Anlage wird auch ein Einrichtungszähler mit Rücklaufsperre benötigt. Eine Rücklaufsperre im Zähler verhindert eine Einspeisung in das öffentliche Netz. Wenn Sie einen digitalen Zähler haben, hat der Zähler mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Rücklaufsperre. Um zu herauszufinden, ob Ihr Einrichtungszähler eine Rücklaufsperre hat, setzen Sie sich am besten mit Ihrem zuständigen Messstellenbetreiber in Verbindung. Die Umrüstung auf einen Zähler mit Rücklaufsperre ist gratis. Sollten Sie den überschüssig produzierten Strom in das öffentliche Netz einspeisen, muss Ihr vorhandener Zähler gegen einen Zweirichtungszähler ausgetauscht werden, da die eingespeisten Energiemengen erfasst werden müssen. Die Mehrkosten dieses Zählers müssen Sie als Betreiber übernehmen.
Welchen Nutzen kann ich aus einer kleinen PV-Anlage ziehen?
  • Mit einer Mini-PV-Anlage entlasten Sie Ihre Stromrechnung, indem Sie einen Großteil Ihres eigenen Stroms selbst herstellen. Die von Ihrer PV-Anlage aus Sonnenlicht selbst erzeugten Kilowattstunden werden direkt in Ihren Haushalt eingespeist. Jedes Ihrer Geräte nutzt dann zuerst den „eigenen Strom“, bevor fehlende Kapazitäten aus dem öffentlichen Netz verwendet werden. Damit sparen Sie deutlich an Stromkosten. Außerdem ist eine Mini-PV-Anlage im Gegensatz zu einer großen Photovoltaikanlage nicht genehmigungspflichtig, günstig in der Anschaffung und sehr einfach zu installieren. Sie eignet sich auch für Mieter und lässt sich am Balkongeländer, an der Hausfassade, auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Garagendach installieren. So haben nicht nur Hausbesitzer, sondern auch Mieter und Gartenbesitzer die Chance, aktiv die Klimawende mitzugestalten und Strom zu produzieren. Bei einem Umzug können die Module eingepackt und mitgenommen werden – das bedeutet maximale Flexibilität.
Sind Mini-PV-Anlagen überhaupt erlaubt?
  • Im Mai 2018 wurde die Vornorm DIN VDE V 0100-551-1 veröffentlicht. Damit wurde in Deutschland die Möglichkeit geschaffen, Mini-PV-Anlagen in einen vorhandenen Endstromkreis einer Wohnungs- oder Hausinstallation einzubinden. Der Anschluss muss jedoch ausschließlich über eine spezielle Einspeisesteckdose oder eine feste Installation erfolgen.
Wie kann ich sicher sein, dass mein selbst erzeugter Sonnenstrom auch zuerst verbraucht wird?
  • Strom nimmt immer den Weg des geringsten Widerstands. Da der Weg von Ihrer Mini-PV-Anlage in Ihren Haushaltsstromkreis deutlich kürzer als der Weg in das öffentliche Versorgungsnetz ist, verwendet jedes Gerät in Ihrem Haushalt zunächst den „eigenen Strom“. Erst wenn der nicht mehr ausreicht, wird zusätzlich Strom aus dem Stromnetz entnommen.
Wie schließt man die Mini-PV-Anlage an?
  • Die Solarmodule sollten in Richtung des nicht verschatteten Himmels blicken. Ein 600 Watt Gerät würde bei 50° Süd den höchsten Stromertrag bringen, bei der ungünstigsten Ausrichtung (70° Nord) sinkt der Ertrag um ca. 30 Prozent. Die Photovoltaikmodule einer Mini-PV-Anlage werden untereinander mit berührungssicheren Steckern verbunden. Nur ein Modul wird anschließend direkt per Stecker in die nächstliegende Einspeisesteckdose des Haushaltsstromkreises gesteckt. Sofort beginnt die Stromproduktion. Der Stecker hat eine selbstwirkende Freischaltstelle. Dadurch fließt nur dann Strom, wenn zugleich die Netzspannung ansteht. Wird der Stecker aus der Dose gezogen, hört der Stromfluss auf. Jedes Modul kann auch einzeln an den Haushaltsstromkreis angeschlossen werden.
Fallen Mini-PV-Anlagen auch unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)?
  • Auch kleine „Balkonkraftwerke“, bzw. Mini-Photovoltaik-Anlagen sind Anlagen im Sinne des EEG, der produzierte Strom ist förderfähig. Sie als Betreiber einer Mini-PV-Anlage könnten somit theoretisch für den produzierten und in das Netz eingespeisten Strom eine EEG-Einspeisevergütung erhalten. Allerdings ist die Menge des eingespeisten und damit vergüteten Stroms voraussichtlich sehr gering, weil Mini-PV-Anlagen vor allem der Stromerzeugung zum Eigenbedarf dienen. Die Förderung nach dem EEG ist außerdem mit verschiedenen Auflagen verbunden, z.B. müsste die eingespeiste Strommenge mittels eines Zweirichtungszählers erfasst werden. Dieser Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ertrag. Wir raten dazu, die EEG-Einspeisevergütung nicht in Anspruch zu nehmen, sondern eine Verzichterklärung beim zuständigen Netzbetreiber einzureichen.
Müssen Mini-PV-Anlagen bei der Bundesnetzagentur und beim Netzbetreiber angemeldet werden?
  • Mini-PV-Anlagen müssen nur dann bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden, wenn der produzierte Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird. Dazu müssen Sie die Anlage im Marktstammdatenregister registrieren. Über diesen Link gelangen Sie direkt zu der Registrierung: https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR. Nur wenn die Mini-PV-Anlage nicht in das öffentliche Stromnetz einspeist, ist sie von der Meldepflicht gegenüber der Bundesnetzagentur ausgenommen. Allerdings muss jede Mini-PV-Anlage beim Netzbetreiber angemeldet werden. Anlagen mit einer Leistung von bis zu 600 Watt können Sie selbst bei Ihrem zuständigen Netzbetreiber anmelden.
Muss der Vermieter wissen, dass ich mir eine Mini-PV-Anlage anschaffen möchte?
  • Das hängt von Ihrem Mietervertrag ab. Sollte in Ihrem Mietvertrag oder in den Vereinbarungen Ihrer Eigentümergemeinschaft stehen, dass es verboten ist, Gegenstände am Balkongeländer anzubringen, benötigen Sie die Zustimmung des Vermieters. Auf jeden Fall sollten Sie den Vermieter informieren, wenn Sie Ihre Mini-PV-Anlage an der Fassade, an einer Brüstung oder auf einem Dach anbringen möchten. So vermeiden Sie Ärger und Missverständnisse.
Fragen zu Photovoltaikanlagen? Rufen Sie uns an!

Auch wenn Sie Fragen anderen Bereichen der grünen Energie haben, beispielsweise Kleinwindanlagen, Photovoltaikanlagen für das Hausdach oder Solarthermieanlagen sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner. Möchten Sie eine Beratung oder unseren kompetenten Service in Anspruch nehmen?

Dann rufen Sie uns an: 02102 – 579377-1. Wir beantworten gern Ihre Fragen zu Nutzung und Förderung der erneuerbaren Energien im privaten Bereich.